Neue Abmahnwelle wegen CSS-Hacks?

Vielen unter uns sollte aus den Nachrichten noch der Hackerparagraph im Gedächtnis sein. Das Gesetz verbietet den Einsatz von Schadsoftware. Deshalb dürfen auch Sicherheitslücken mittels spezieller Tools nicht aufgedeckt werden, denn die benutze Software fällt in die Kategorie “Schadsoftware”. Man darf also seine eigene Software nicht austesten, um sie sicherer zu machen. Wie wir heute erschreckenderweise in Erfahrung bringen mussten, machen wir uns als Webdesigner nun auch mit unseren CSS-Hacks strafbar.

CSS-Hacks sind Passagen in der CSS-Datei, deren Syntax das Renderverhalten von bestimmten Browsern beeinflussen. Fast jede Webseite nutzt in irgendeiner Form CSS-Hacks. Oft, um dem Internet Explorer 6 dahingehend zu manipulieren, dass er die Seite so darstellt, wie standardkonforme Browser. Und genau das ist der Knackpunkt bei den Juristen.

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